Guter Content für ‘n paar Cent?
Das Team von content.de war Anfang/Mitte Februar zum Brainstorming auf Holland Helgoland das schreiben sie jedenfalls auf ihrer Webseite. Da muss man schon sagen: Respekt! Denn das dürfte zu dieser Jahreszeit zugig gewesen sein, da bekommt der Begriff “Brainstorming” gleich mal eine intensivere Bedeutung. Egal. Jedenfalls bietet die Firma Texte zwischen 1,2 und 6 Cent pro Wort. Ein Preismodell, das wir ja schon von Textbroker kennen.
Im besten Fall bekommen die Schreiber also für 100 Wörter 6 Euro, im schlechteren Fall 1,20 Euro. Und das “unique”, also frisch geschrieben und nach Kundenwunsch formuliert. Macht das Sinn?

Ja, content.de und textbroker.de sind so etwas wie Konkurrenz von uns. Wir produzieren auch Inhalte, nur eben viel teurer. Warum? Weil wir uns die Schreiber aussuchen und weil wir ihnen Geld zahlen, das ihre Arbeit wert ist. Es gibt auch für Journalisten keinen Mindestlohn – aber ich denke, ein Autor sollte nicht weniger bekommen, als ein Zeitungs-Zusteller. Und kein Mensch kann in einer Stunde einen vernünftigen Text über 500 Wörter schreiben. Doch so viel müsste jemand schreiben, um bei 1,9 Cent/Wort auf 9,50 €/Stunde zu kommen. Dieser Text besteht aus etwa 200 Wörtern…
Nun, aber wir reden nicht nur, sondern handeln auch. Ich habe bei textbroker.de und content.de Texte bestellt und werde diese demnächst hier besprechen.
Schlüsselwörter:Texte
Nur zur Info: Die Insel Helgoland, wo das Brainstorming stattgefunden hat, gehört seit 1890 zu Deutschland
Oooops, dämlicher Fehler. Wird korrigiert!
eric
…und weil es eine Insel ist heißt es “auf” und nicht “in” Helgoland.
So, jetzt halte ich aber meine Klappe, da sonst bei uns auch nach Fehlern gesucht wird, die wir bestimmt auch noch jeden Menge haben
Schönes Wochenende!
Viele Grüße,
Oliver Flaskämper
Jaaaaahaaaa….
Wenn mal der Wurm drin ist….
Ich sollte alles von Elisabeth gegenlesen lassen.
Danke!
eric
Ach Ihr Lieben,
ich finde es schön, dass Ihr so viel Humor und Netikette habt. Ich habe in meiner Print-Laufbahn noch kein Heft gesehen, das komplett ohne Fehler war. Trotz großartiger Schlussredakteure. Auch die Süddeutsche Zeitung glänzt immer wieder mit hübschen Fauxpas. Das ist ja das Schöne am Internet. Rein ins CMS, raus mit dem Fehler. Deshalb sind Korrekturen, die inhaltlich wichtig sind, jederzeit willkommen. Denn ich finde auch nicht immer jeden Verschreiber oder Irrtum.
Herzliche Grüße
Elisabeth
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Eric Kubitz
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